Klassiker in den Kitzbühlern

Seit dem ich den Snowboard Backcountry Guide besitze – und das sind mittlerweile vermutlich mehr als 10 Jahre – schleiche ich ums Feldalpenhorn herum. Was mich bisher abgehalten hat da mal raufzustiefeln?

Nun ja, es ist eine Modetour, vermutlich überlaufen und flach und nicht besonders hoch. Irgendwie hat mich der Berg bisher einfach nicht besonders gereizt. Aber bei der aktuellen Schnee- und Lawinensituation ist das Feldalpenhorn perfekt: Kein Hang über 30 Grad, kein Altschneeproblem, fast komplett unterhalb der Waldgrenze und Schnee bis zum Auto.

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Gut, die ersten waren wir nicht, aber zum einen gibt es hier viel Platz und zum anderen war der Andrang unter der Woche echt moderat. Was man auf den Bildern nicht sieht, ist die brutale Kälte. Ich hatte zum ersten Mal im Aufstieg alle Jacken an und die blieben bis oben am Körper. Zum Glück lassen wir ab der Hälfte die Schatten im Tal  hinter uns und gehen in der Sonne. Viel wärmer wird es trotzdem nicht.

Splitboard Aufstieg am Feldalpenhor

Eigentlich müsste ich jetzt in der Arbeit sitzen, denn die Überstunden, die hier abgefeiert werden, sind noch gar nicht aufgebaut. Aber in dieser Kulisse lassen sich solche Gedanken leicht verdrängen.

Aufstieg mit dem Splitboard am FeldalpenhornFreeriden am Feldalpenhorn

Kurz vor dem Gipfel latschen wir durch ein Märchenland: Tief verschneite Bäume, blauer Himmel und Sonne. Wir werden immer hippeliger, vor lauter Vorfreude auf die Abfahrt.

Aufstieg mit dem Splitboard

Die letzten Meter. Die Gipfelbrotzeit fällt kurz aus genauso wie das Zahnimplantat vom Kollegen. Da war die Kaminwurz einfach zu hart. Egal – wir packen das Beißwerkzeug in die Brotzeitbox und stürzen uns ins Vergnügen.

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Hier oben könnte man einen ganzen Sportkatalog fotografieren. Wir genießen den frischen Powder im moderaten Gefälle. Das ist keine fahrerische Herausforderung, das ist reiner Genuss. Auch mal schön.

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Weiter unten wird es dann etwas verspurter und ganz unten sogar etwas buckelig. Aber wir können ohne Steinkontakt bis zum Parkplatz fahren. Sehr viel besser lässt sich das eigentlich nicht erwischen.

In die Arbeit hab ich’s auch noch geschafft – obwohl ich da gar nicht groß vermisst wurde. Sollte mir zu denken geben für die nächsten Touren…

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