Tipp 13: Welche Bindung brauche ich fürs Splitboarden?

Die perfekte Bindung ist leicht und zuverlässig. Je weniger Einzelteile sie hat, um so weniger kann daran kaputt gehen. Wenn du mit dem Splitboard unterwegs bist, empfiehlt sich eine spezielle Splitboardbindung. Die sind wesentlich leichter und direkter als die Kombination aus herkömmlicher Bindung und Slidertrack. Zudem steht man nicht einen halben Meter über dem Brett. Und du musst dich nicht mit einem Pin rumärgern. Meiner Meinung nach spricht allein das Preisschild dagegen.

Collage

In der Regel haben Splitboardbindungen auch eine werkzeugfreie Vorlagenverstellung für die schnelle Anpassung vom Highback zwischen Aufstieg und Abfahrt. Hier gilt wie beim Splitboard: teuer, aber sinnvoll. Denn ein Highback in Abfahrtsposition verhindert lange Schritte. Lässt sich der Highback wegklappen, kannst du flache Strecken deutlich bequemer und schneller gehen.

Gamechanger: Adapterplatten für die Splitboardbindung

Adapterplatte

Aber auch bei der Kombination Kurzski und Freerideboard bietet sich die Splitboardbindung an. Wenn du die entsprechenden Adapterplaten aufs Board schaubst, brauchst du nur eine Bindung für Aufstieg und Abfahrt, was deutlich Gewicht spart. Bonustipp: Da sich Splitboardbindungen im Handumdrehen montieren lassen, kannst du easy eine Bindung für mehrere Onepieceboards, Splitboards, Kurzski und Verts verwenden. Du musst nur überall die gleichen Adapterplatten bzw. Touringbrackets draufschrauben.

Bei der Bindung gilt das Gleiche wie für die Schuhe: Eher hart, damit man in schwierigen Verhältnissen noch die Kontrolle über das Board behält. Natürlich sollte sie dabei so leicht, wie möglich sein. Strapbindungen lassen sich unterwegs leichter provisorisch reparieren als Step-in Modelle. Die Nummer eins in punkto Gewicht und Wartung sind die Plattenbindungen. Also die alten Raceteile von früher. Die können jedoch nur mit Hardboots gefahren werden.

Dazu noch ein paar Tipps für die Verwendung von herkömmlichen Bindungen mit Slidertrack:

  1. Es lohnt sich, auf eine werkzeugfreie Vorlaganverstellung am Highback zu achten. So kann der Highback auf dem Weg nach oben senkrecht gestellt werden, um große Schritte zu ermöglichen. Bei der Abfahrt muss trotzdem nicht auf die gewohnte Vorlage verzichtet werden.
  2. Die Bindung sollte so schmal wie möglich sein, um nicht seitlich in der Spur hängen zu bleiben.
  3. Achte darauf, dass bei deiner Bindung überall die selben Schrauben verbaut sind. So kannst du easy 1-2 Stück in Reserve mitnehmen und unterwegs schnell mal einen Ausfall reparieren. Bei 17 verschiedenen Schrauben würde ich im Notfall dagegen garantiert durchdrehen.

Ansonsten gibt’s keine große Kaufempfehlung. Die Systeme sind mittlerweile so ausgereift, dass keine wirklich schlechten Splitboardbindungen mehr auf dem Markt sind. D.h. du kannst allein danach entscheiden, was am besten zu deinem Outfit passt. Sheesh!

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