Der Recycling Ride Test

Ja gut, im Keller sieht alles toll aus. Aber wenn das Zeug im Schnee nicht funktioniert, isses halt auch für die Tonne. Nachdem wir uns hier zwei ultragünstige Splitboards gebaut hatten, mussten wir natürlich ausprobieren, ob die auch so funktionieren wie gedacht.

Das Spitzing ist gut angezuckert, also los. So richtig einen Plan, wo wir eigentlich hin wollen, haben wir nicht. Steil soll’s sein, halbwegs sicher und nicht total überlaufen. Darum stochern wir vom Sattel einfach mal in den Nebel rein.

Dicke Suppe

Der Schnee hat schon einen leichten Stich, aber dafür liegt er hier unverspurt. Eine seltene Angelegenheit.

Wir haben Glück: Nach kurzem Herumirren findet der Meister die gesuchte Rinne. Hier sieht’s eigentlich ganz gut aus. Frischer Schnee und genügend Platz für ein paar Zöpferl. Bis hierhin läuft alles Weltklasse. Die Bretter tragen gut. Das Fell gleitet sauber und der Drehpunkt der Bindung sitzt auch an der richtigen Stelle.

Mein Bein ist noch etwas anfällig und so darf der Markus mehr oder weniger die ganze Zeit spuren, was er aber ohne Beschwerden macht. Vielen Dank dafür!

Sieht flacher aus, als es war

Bei der 25. Spitzkehre habe ich aufgehört zu zählen. Aber ein Ende war da noch lange nicht in Sicht. Verts wären da jetzt genau richtig. Aber weil wir keine Lust hatten, die hier rauf zu schleppen, liegen sie im Auto. Ist nicht das erste Mal, dass wir diesen Fehler machen, aber vermutlich auch nicht das letzte Mal.

So sieht’s aus

Nach zwei Stunden wird uns die Wühlerei zu blöd. Zudem haben wir nur noch 1,5 Stunden, bis daheim zum Mittagessen gerufen wird, da heißt es Umbauen und Gas geben. Beides funktioniert hervorragend. Während der Markus sich mit dem Fleetwood in die Tiefe stürzt, bin ich mit dem Highlife unterwegs. Und das ist ziemlich hart vor allem zwischen vorderem Bein und Tail. Sich mit kleinen Turns nach unten zu mogeln funktioniert nicht besonders gut. Große Radien mit etwas Speed dafür umso besser.

Wie sinnvoll es ist, neues Equipment in einer Rinne zu testen, diskutieren wir an dieser Stelle nicht.

Wingertail in Aktion

Gemessen an dem Aufwand im Aufstieg fällt die Abfahrt enttäuschend kurz aus. Aber sie macht auf jeden Fall Spaß und die Boards funktionieren auch. Eigentlich hatten wir die eher als Steinebretter vorgesehen, aber dafür sind sie echt zu schade.

Als wir am Parkplatz stehen, reißt der Nebel auf und wir können ganz genau sehen wo wir gefaren wären – wenn wir mehr gesehen hätten. Egal, nächstes Mal.

Nach diesem vielversprechenden Auftakt bin ich gespannt, was ich mit meinem Billigboard noch alles erleben werde. Und was davon hier landet.

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